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Fotogalerie

Willkommen in der virtuellen Fotogalerie auf puszta.com!

In unserer Fotogalerie haben wir Ihnen wunderschöne Fotos rund um die Puszta zusammengestellt. Malerische Landschaften, einzigartige Naturschätze, kulturelle Werte, Tiere, Pflanzen und Menschen – tauchen Sie ein in eine faszinierende Welt!

Der 27. Dezember - Johannestag

Johannes der Apostel und Evangelist, der Prophet und Verfasser der Offenbarungen.  Das Symbol des Johannes ist der Adler, einen Teil der Heiligen Krone von Ungarn. Die Legende berichtet von dem Heiligen, dass er die Menschen in Asien bekehrte und mit seinen Gebeten die Diana Kirche eroberte, Tote mit seinem Mantel zum Leben erweckte und nach seinem Tode stieg seine Seele aus dem Grab `gen Himmel.

Der mit der Verehrung des Johannes verbreitestete Brauch ist die Danksagung mit Wein, dem Toast, der „St. Johannes Segnung”. Aus dem Trunk in den Kirchen wurde ab dem 14. Jh. das geweihte Wasser, das man auf verschiedene Art und Weise verwendete. Kranke Tiere wurden damit geheilt, das Saatgut  wurde damit bekreuzigt oder man goss es in den Brunnen, um zu verhindern,  dass das Wasser Krankheiten verbreite. Es wurde also zur Abwehr des Bösen verwendet. Im Mittelalter tranken am Johannestag diejenigen von dem geweihten Wein, die sich auf eine lange Reise machten oder in den Krieg zogen. Auch an Festtagen kam der Wein vom Johannestag zum Vorschein: bei der Taufe, beim Leichenschmaus. Der Wein wurde dann im  sog. „Johanniskrug”, einem Geschirr aus Ton, aufgetragen.

In Szeged glaubte man, dass an diesem Tag die magisch bösen Kräfte sichtbar werden. Zahlreiche Reime beweisen, dass Kranke Johannes um Hilfe anflehten und in den Wehen liegende Frauen ihn um Schmerzlinderung baten.

Heute bewahren unsere Apotheken mit den Namen - der Goldene Adler, der schwarze Adler- die beschützenden Kräfte von Johannes. Die am Johannestag geborenen Kinder bekamen immer den Namen des Heiligen, denn damit verband sich die Familie mit dem Reich Jesus.