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Fotogalerie

Willkommen in der virtuellen Fotogalerie auf puszta.com!

In unserer Fotogalerie haben wir Ihnen wunderschöne Fotos rund um die Puszta zusammengestellt. Malerische Landschaften, einzigartige Naturschätze, kulturelle Werte, Tiere, Pflanzen und Menschen – tauchen Sie ein in eine faszinierende Welt!

25. Dezember. Weihnachten


Die Weihnachtsfeiertage sind ein alter Brauch. Sie werden von dem Bethlehemspiel eingeleitet, welches in den Adventstagen beginnt. Diese Form des Krippenspiels entstand im 19. - 20. Jh., dürfte aber auch schon im Mittelalter bekannt gewesen sein. Die Bethlehemspieler, Leute bäuerlicher Herkunft, Hirten, später dann eher Kinder ziehen von Haus zu Haus und führen bestimmte Szenen aus der Geburt Christus vor. Ein wichtiges Element dieses Bauerndramas ist, dass die Darsteller eine selbst gefertigte Wiege oder die „Krippe“ in Form einer Kirche mit sich tragen.

Die folgenden Szenen werden dann dargestellt: Maria und Josef bitten um Unterkunft, werden aber überall abgewiesen, der Engel rüttelt die auf den Wiesen von Bethlehem schlafenden Hirten wach - der Engel überbringt in lateinischer Sprache die Botschaft von der Geburt Christus; er bittet die Menschen auf der Wiese um Huldigung; die Zuschauer belustigt es sehr, wenn die Ausdrücke in der Fremdsprache missverstanden werden; die Huldigung der Hirten und die Übergabe ihrer Geschenke an den neugeborenen Christus. Nach dem Schauspiel werden die Zuschauer zum Spenden von Gaben aufgefordert, der Hausherr bedankt sich dann schließlich bei den Wohltätern.

Bei den Szegedern war es um die Jahrhundertwende Brauch, dass die Hirten von Dudelsäcken begleitet in die Kirche zur Mitternachtsmesse einzogen und dem Pfarrer ein Lamm schenkten. Danach tanzten sie mit den in der Messe anwesenden Gläubigen den Tanz der Sonnenwende. Nach der Mitternachtsmesse wurde der Weihnachtstisch gedeckt, dessen Glanzstücke am Luzientag Tag gesäter Weizen und geweihte Kerzen waren. Die festliche Tafel war mit drei Tischtüchern bedeckt, die in der Adventzeit gewebt und bestickt wurden. Das unter dem Tisch ausgestreute Weizenstroh symbolisierte Jesus und die Sonne. Die Weihnachtstafel war so der Hausaltar, um den sich die ganze Familie versammelte. Zu Beginn des Abendmahles segnete der Hausherr neben der Festtafel so viel „ in Goldwasser getauchte Äpfel“ wie Personen am Tisch saßen. Das Verteilen der Äpfel symbolisierte nicht nur den Zusammenhalt der Familie sondern auch die Zugehörigkeit zum Universum.

Christmas Beigli - Sasfeszek Restaurant, Kecskemet, Hungary

Auf die Festtafel zu Weihnachten kommen Speisen, mit denen man das Glück voraussagen kann, wie verschiede Fleischarten, Süßigkeiten und Obst (Äpfel, Nüsse).