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Fotogalerie

Willkommen in der virtuellen Fotogalerie auf puszta.com!

In unserer Fotogalerie haben wir Ihnen wunderschöne Fotos rund um die Puszta zusammengestellt. Malerische Landschaften, einzigartige Naturschätze, kulturelle Werte, Tiere, Pflanzen und Menschen – tauchen Sie ein in eine faszinierende Welt!

6. Dezember. Nikolaustag

Die Tradition des sog. „Nikolaus-Ganges” war auch beliebt am 6. Dezember. Ein Kind suchte die Rolle des Priesters spielend alle Häuser auf, in denen Kinder lebten, fragte sie, ob sie artig waren und belohnte sie dann angemessen. Die ungezogenen Kinder bekamen das „virgács” genannte Rutenbündel, die artigen Kinder bekamen kleine Geschenke.


Mit der Person des im 4. Jahrhundert gelebten Priesters in Kleinasien sind sämtliche wundersame Geschichten verbunden. Seine reichen Eltern wurden Opfer der Pest. Nikolaus verteilte nach dem Tod seiner Eltern seine ganze Erbschaft und lebte für die Wohltätigkeit. Der nach Legende rettete er die drei Töchter einer verarmten Familie vor einem unmoralischen Lebenswandel, indem er ein Tuch, in das Goldfaden gewoben waren, in ihr Fenster warf. Einmal brachte er den Meeressturm zur Ruhe und belebte einen toten Schiffsmeister wieder.


Nikolaus ist der Patron der Mütter und der Ehe, und er ist Freund der Kinder
. Den Bräuchen des Mittelalters entsprechend ist er auch der Patron verschiedener Berufsgruppen: der Getreidehändler, Rechtsanwälte, Apotheker, Fischer, Wassermüller, Brückenbauer, Verkäuferinnen und Pilger. In den mittelalterlichen Darstellungen ist er in einem weißen Mantel mit den Symbolen der Geschlossenheit und der Offenheit, dem Zauber der Geburt und dem Strahlen des Lichtes zu sehen.

Nikolaustag, Ungarn, rutenbündel
Wenn in Ungarn Vieh gekauft wurden, gab der Käufer für die ausgewählte Ware eine Anzahlung, die „Geld vom Heiligen Nikolaus” genannt wurde. Das Geld wurde meistens für Getränke ausgegeben, es wurde also „das Glas vom Heiligen Nikolaus” ausgetrunken.


Die Tradition des sog. „Nikolaus-Ganges” war auch beliebt am 6. Dezember. , Ein Kind suchte die Rolle des Priesters spielend alle Häuser auf in denen Kinder lebten, fragte sie, ob sie artig waren und belohnte sie dann angemessen. Die ungezogenen Kinder bekamen das „virgács” genannte Rutenbündel, die artigen Kinder bekamen kleine Geschenke. Örtlicher, spezifischer Brauch war es, dass ein als Nikolaus gekleideter Mann in der Begleitung von Teufel darstellenden jungen Männern die Spinn- und Schleißerstuben aufsuchte, sie erschreckten die dort arbeitenden jungen Mädchen und Kinder und trieben mit ihnen Schabernack.


Der bekannte Brauch, nach dem Nikolaus in die geputzten und in die Fenster gestellten Stiefel der Kinder Geschenke legt, ist ganz neu, und blickt erst auf ein Jahrhundert zurück.