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Fotogalerie

Willkommen in der virtuellen Fotogalerie auf puszta.com!

In unserer Fotogalerie haben wir Ihnen wunderschöne Fotos rund um die Puszta zusammengestellt. Malerische Landschaften, einzigartige Naturschätze, kulturelle Werte, Tiere, Pflanzen und Menschen – tauchen Sie ein in eine faszinierende Welt!

Kerekegyháza

Kerekegyháza
 
Die Ortschaft Kerekegyháza, von 2006 ihr 150-jähriges Jubiläum feiert, befindet sich im Nordwesten des Komitates Bács-Kiskun, ca. 180 km von der Landeshauptstadt, Budapest und 19 km von der Komitatshauptstadt, Kecskemét entfernt. Die Ortschaft kann man aus den Richtungen Kunszentmiklós, Szabadszállás und Lajosmizse erreichen. Kerekegyháza hat 6138 Einwohner.
 
 Auf einem Hügel 3,5 km südlich vom Zentrum der heutigen Ortschaft liegen die Ruinen einer kreisförmigen Kirche aus dem Zeitalter der Árpáden-Könige. Die Stadt wurde nach diesen Ruinen benannt. Heute wird der Hügel „Kirchenhügel” genannt. Schriftliche Angaben stehen uns erst seit 1323 zur Verfügung, in denen von „Kerekygház” zu lesen ist. In den nächsten Jahrhunderten wechselte die Ortschaft mehrmals ihre Besitzer, später verödete sie. Um diese Situation zu ändern, wurden in den 1850-er Jahren zu den Ungarn Kumanen, Schwaben, Slowaken, Tschechen, Mähren und Schlesier angesiedelt. Deshalb wurde die Stadt in den benachbarten Ortschaften Kukalia genannt, da sich die verschiedene Sprachen sprechenden Völker anfangs nicht verstanden, und sich nur mit Händen und Füßen verständigen konnten wie die Stummen (ung.: ’kuka’).
1913 wurde aus den Spenden der Bewohner im Zentrum der Stadt eine katholische Kirche im hauptsächlich gotischen Stil gebaut.
Der Schutzheilige von Kerekegyháza ist der Heilige Stefan der Erste, dem die Bewohner am 20. August jedes Jahres gedenken und aus diesem Anlass eine Kirmes veranstalten.
Eine andere Sehenswürdigkeit der Stadt ist die kalvinistische Kirche „Kunpusztai” außerhalb der Stadt, die 1901 aus den Spenden der in der Umgebung Wohnenden gebaut wurde. In der Kirche gibt es ärmliche Holzbänke, sandigen Boden und eine heute noch funktionierende Orgel.
Seit der politischen Wende im Jahre 1990 verfügt die Ortschaft über eine eigene Selbstverwaltung. Am 1. Juli 2001 wurde der Gemeinde Kerekegyháza vom Staatspräsidenten der Ungarischen Republik der Stadttitel verliehen.
 
Früher lebten in der Ortschaft und in ihrer Umgebung die Leute von der Landwirtschaft, heutzutage steht die Tierzucht und -verarbeitung im Vordergrund. (gegenwärtig befinde sich hier in Kerekegyháza 10% aller Leghennen des Landes.) Außerdem sind noch die Aluminium- und Leichtindustrie und in erster Linie der Fremdenverkehr bedeutend.

Den Gästen, die Keregyháza besuchen stehen ausgezeichnete Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung, sowohl in der Stadt als auch außerhalb. Die Bauernhöfe wurden renoviert, zu Ferienhäusern umgebaut und genießen inzwischen im ganzen Land einen guten Ruf. Urlauber können sich hier aktiv erholen, reiten, Kutsche fahren, Tennis und Golf spielen, baden und Rad fahren. Wer neugierig auf die Gewohnheiten und Traditionen der Einheimischen ist und das Natur- und kulturelle Erbe von Land und Leuten kennen lernen möchte, dem bieten sich hier zahlreiche Gelegenheiten dazu. Aber auch die heimischen Weine und die Spezialitäten der für die ungarische Tiefebene typischen Küche sollte man unbedingt probieren